Eigentümer von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen gestorben - Was tun?

Ein Thema, mit dem wohl jeder ungern umgeht - der Tod. Eines Tages wird es jeden Treffen, die einen früher, die anderen später. Als Eigentümer einer Kryptowährung wie Bitcoin, Ethereum oder anderer Altcoins solltest du dir jedoch Gedanken darüber machen, was mit deinen Coins passiert, wenn du mal nicht mehr bist. Wir haben dir hier ein paar Tipps zusammengestellt, wie du sicherstellen kannst, dass dein Nachlass auch bei deinen Erben ankommt bzw. diese Zugriff auf deine Kryptowährungen haben.

Tipp 1: Bitcoins gehören der Wallet und nicht der verstorbenen Person

Du solltest wissen, dass deine Kryptowährungen in sogenannten Wallets liegen. Anders als bei physischen Besitztümern wie ein Auto oder gar ein Haus, sind Coins nichts physisches, was jemandem einfach übertragen werden kann. Hat der Nachlassempfänger bzw. der Erbe kein Zugriff auf dein Wallet, in dem die Kryptowährungen liegen, hat er auch keine Möglichkeit, es zu erben, denn die Wallet ist somit wertlos. Deshalb solltest du Vorherkehrungen treffen, um soetwas zu verhindern

Tipp 2: Informiere deine Familie über den Besitz von Kryptowährungen

Die einfachste Möglichkeit, zu verhindern, dass spätere Erben nicht an deine Kryptowährungen kommen ist die, deine Familie darüber zu informieren. Deine Wallet ist durch diverse Sicherheitsmechanismen geschützt, um Unbefugten keinen Zugang zu ermöglichen. Deshalb solltest du deine Passwörter oder andere sicherheitsrelevanten Daten jemandem in deiner Familie mitteilen, damit er nach deinem Tod Zugriff erhält. Falls das Familienmitglied noch nie mit Kryptowährungen zu tun hatte wäre es zudem wichtig, diesem auch kurz die Vorgehensweise zu schildern, wie man die Coins in andere Währugen tauschen kann, bzw. wie man diese in FIAT Währungen wie Euro tauschen und auszahlen kann. Solltest du kein Familienmitglied darüber informieren möchten, dass du mit Kryptowährungen handelst, wäre eine weitere Möglichkeit, deinen Anwalt darüber zu informieren und dort die Zugangsdaten zu hinterlegen.

Wichtig zu wissen ist für den Erben zudem, dass diese Auszahlung dann auch versteuert werden muss, denn vermutlich wurde der Bitcoin oder die andere Währung irgendwann anonym gekauft und die Kursgewinne noch nicht versteuert.

Tipp 3: Bitcoins und andere Altcoins sind verschlüsselt

Bitcoins & Co werden bekanntlich verschlüsselt auf Medien wie z. B. einem USB-Stick gespeichert. Diese Datei heisst Wallet.dat - Eine lokal gespeicherte Datei. Um den Erben zu ermöglichen Zugriff darauf zu erhalten, musst du denen deine Zugangsdaten ebenso mitteilen.

Fazit: Denkt an eure Familie!

Kryptowährungen sind im Prinzip bares Geld, was vererbt wird, sobald du nicht mehr bist. Als Erben kommt in erster Linie deine Familie in Frage, deshalb gilt: Informiere jemanden über deine Aktivitäten auf Kryptobörsen und gewähre der gewählten Person Zugang zu deinem Account. Nimm dir dafür Zeit, damit es die gewählte Person auch versteht, um was es geht.

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